Reisen in die Ferne bleibt schwierig

 

Woman waiting in a long line for a flight wearing a N95 face mask during a global pandemic / 
Bild: NL-T1-Flughafen-GettyImages-AJ_Watt

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Reisewarnungen für Länder außerhalb Europas bis Ende August zu verlängern. Mehr als 160 Nationen sind betroffen, darunter einige beliebte Reiseziele wie die Türkei, Ägypten und Tunesien.Erst vergangene Woche hatte die Bundesregierung angekündigt, die Reisewarnung ab dem 15. Juni aufzuheben, allerdings nur für die meisten EU-Mitgliedsstaaten sowie Länder wie Großbritannien und die Schweiz. Wer hoffte, eine ähnliche Entwarnung würde nun auch für Ziele jenseits Europas folgen, wurde enttäuscht. Auch die Reisewarnung für Kreuzfahrten wird aufrechterhalten. Hier die Reisewarnung im Wortlaut.Damit sind Fernreisen nicht komplett ausgeschlossen: Die Bundesregierung will Warnungen für einzelne Länder aufheben, sobald die Infektionszahlen sinken, die Sicherheit und die Rückreise gesichert sind.
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Reisewarnungen sind keine Reiseverbote. Wer unbedingt reisen will, kann das trotzdem tun; vorausgesetzt, das Zielland hat keine Einreisebeschränkungen für Touristen aus Deutschland verhängt. Aber: Wenn eine Reisewarnung vorliegt, werden kaum noch Flüge angeboten. Und die Auslandsreisekrankenversicherung zahlt womöglich nicht.

Wer eine Pauschalreise gebucht hat, die von einer Reisewarnung betroffen ist, kann diese in der Regel kostenlos stornieren. Sofern das der Anbieter nicht von sich aus tut. Dasselbe gilt für Kreuzfahrten. Wer seine Reise individuell zusammengestellt hat, sollte sich mit dem Anbieter der Unterkunft einigen: Gutschein, Umbuchung, im besten Fall eine (Teil-)Erstattung.

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